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KAMERUN ist 475.549 qkm groß, also etwa 1 ½ mal so groß wie Deutschland. Das Land ist ca. 1.200 km lang und an der breitesten Stelle von Ost nach West etwa 800 km breit. In Kamerun gibt es etwa 16 Mio. Einwohner. Von 1884 bis 1916 war Kamerun eine deutsche Kolonie.
Dieses urafrikanische Land nennen Kenner auch das Miniatur-Afrika, weil es die ganze Vielfalt des afrikanischen Kontinents in sich vereinigt. Hier am Knick von Afrika, vom Tschadsee im Norden bis zu den Mangrovensümpfen und weißen Stränden im Süden, erlebt man den Schwarzen Kontinent konzen-
triert, denn nahezu die ganze Vielfalt, die Afrika an Landschaften, Bevölker-
ung, Kultur, Flora und Fauna zu bieten hat, gibt es gebündelt in Kamerun.
Mit 24,7 Mio. ha hat Kamerun nach Zaire die größte Waldfäche Afrikas. Es hat aber nie die Popularität der ost- und südafrikanischen Jagdländer erreicht, weil die Jagd speziell im Urwald sehr viel anstrengender ist als in den offenen Landschaften Ost- und Südafrikas.
Besonders die Jäger aus frankophonen Ländern jagen in Kamerun. Charakteristisch für diese Safaris sind die sehr waidgerechten Jagd-
methoden. So wird fast immer auf der Fährte und nicht auf Sicht gejagt, die Fährtensucher (Pisteure) gelten als die besten des schwarzen Kontinents. Auch ist das Anludern strikt verboten, die großen Katzen werden auf der Fährte bejagt, was eine gute Kondition und gute Nerven erfordert, aber auch dramatisch sein kann. Guy hat pro Jahr meist 2 Löwen zum Abschuß, die Erfolgschance liegt realistisch bei 80 - 90 %. Es gibt in Afrika nichts Besseres für sportliche Jäger.

Kurz gefaßt die Jahreszeiten
Die große Trockenzeit ist im Süden von Dezember bis März und im Norden von November bis April.
Die kleine Trockenzeit ist im Süden von von Juli bis August.
Die Große Regenzeit ist im Süden von September bis November und im Norden von Juni bis Oktober.
Die kleine Regenzeit ist im Süden von April bis Juni.
Die Jagdzeiten
Offizielle Jagdzeit ist vom 1. Dezember bis 31. Mai.
Guy jagt aber nur vom 15. Februar bis 30. April, weil ca. Mitte April die Regen-
zeit beginnt.

A. „The Wild Kingdom“ (Guy Betaille)

Unser Partner Guy Betaille gilt unter Kennern mit seinem riesigen Jagdgebiet als der beste kamerunische Jagdveranstalter. Sein berühmter Block 18 ist 118.000 ha groß und wohl mit Sicherheit der wildreichste Kameruns. Block 18 grenzt direkt an den Faro-Nationalpark im Norden Kameruns, ca. 250 km südlich von Garoua. Seit 1995 jagt Guy in seinem Block und hat ihn inzwischen durch 300 km Pisten halbwegs erschlossen, trotzdem ist das Gebiet in der Regenzeit völlig unpassierbar und menschenleer. Das ist auch ein Grund für den überaus guten Bestand an Derby-Elands, auch Giant- Elands (Riesen-Elenantilopen) Sie sind die größten Antilopen der Welt und trotz ihrer Größe äußerst heimlich. Viele Mythen und Sagen ranken sich bei den Einheimischen um diese Giganten. Kamerun ist ferner bei Jägern bekannt für seine vielen Pferdeantilopen (Roan) die in ost- und südafrikanischen Ländern rar sind. Die Elefanten sind zwar nicht viel kleiner als in Ost- und Südafrika, haben aber wesentlich schwächere Stoßzähne, ein 40 Pfünder ist schon die Ausnahme. Der in Kamerun vorkommende Savannenbüffel (syncerus caffer nanus) ist gar nicht wesentlich schwächer im Wildpret als der Kaffernbüffel, jedoch erreicht eine starke Trophäe eine Auslage von „nur“ ca. 70 cm. Auch gibt es mehr Löwen, als manche in Westafrika vermuten. Allerdings haben nur wenige eine richtige Mähne. Guys Fährtensucher beherrschen die Kunst des Rufens des Löwen.

Safari-Kosten in €

14 Tage Safari 1:1 (Garoua-Garoua) auf Derby-Eland und Elefant sowie weitere Wildarten 19.000,-
wie oben, jedoch auf Löwe 21.000,-
Begleitperson 2.500,-
Jagdlizenz 1.000,-

Abschußgebühren in €
zahlbar in bar in € nach der Safari
plus 15% Abgabe an die dörfliche Bevölkerung

Gruppe A
Löwe 3.000.- Elefant 2.600,- Derby-Eland 2.600,-
Gruppe B
Pferdeantilope (Roan) 1.200,- Savannenbüffel 1.200,- Flußpferd 1.200,-
Gruppe C
Hartebeest 600,- Buschbock 600,- Wasserbock 700,-
Cob de Buffon (Moorantilope) 400,- Riedbock (redunca) 500,- Oribi 200,-
Rotducker 200,- Grimms Ducker 200,- Warzenschwein 300,-
Buschschwein 400,- Hyäne 600,- Pavian 200,-


B. Safaris im Norden und Süden - aus einer Hand

Unser 2. Kamerun-Partner ist Deutscher mit Konzessionen im Norden (Extrem Nord) und im Regenwald im Süden. Safaris im Norden unterscheiden sich stark von denen im Süden, das gilt für alle Aspekte wie vorkommende Wildarten, Art der Jagdausübung, Klima usw.

Safaris in der Savanne des Norden
Jagdzeit ist vom 1.12.-31.5. Das erträglichste Klima ist von Dezember bis März. Die beiden Konzessionen liegen in der Nähe der Nationalparks Benoue und Faro. Auch hier werden als herausragende Wildarten das Derby-Eland, Roan uns Savannenbüffel bejagt. Es gibt gepflegte Camps mit dem nötigen Komfort und Satelliten-Telefon. Die Fährtensucher sind hervorragend, man kommt aus dem Staunen nicht heraus, wenn man sie bei der Arbeit beobachtet.

Spezial-Safari im Norden
Kosten in €uro

14 Tage Safari 1:1 mit 12 vollen Jagdtagen auf Derby-Eland, Roan, Büffel usw. 11.200,-
mit Lizenz für 2 Wildarten aus Gruppe A und 4 Wildarten aus Gruppe B
Derby-Eland 4.200,- / Roan 2.600,- und Büffel 2.000,-

14 Tage Safari 1:1 mit 12 vollen Jagdtagen auf Roan und Büffel mit Lizenz für 2 Wildarten aus Gruppe
A und 4 Wildarten aus Gruppe B 9.800,-
Abschußgebühren Roan 2.600,- und Büffel 2.000,-
8 Tage Kurz-Safari 1:1 mit 6 Jagdtagen auf Elefant inkl. Lizenz 8.200,-
Abschußgebühr 2.800,- egal wie stark 2. Elefant möglich.
14 Tage Safari 1:1 auf Löwe mit Lizenz für Löwe und 4 Stück Wild aus
mittlerer Jagdlizenz 5.000,-
Abschußgebühr für Löwe 10.000,-

Lizenzgebühren
Plainsgame Safari (mittlere Lizenz) 750,-
Großwild-Safari (große Lizenz) 1.500,-

Safaris im Regenwald im Süden
Diese Safaris sind im Regenwald südlich von Yollo und südöstlich von Yaounde an der Grenze zum Kongo. Hier werden Bongos, Sitatungas, der echte Rotbüffel (auch Waldbüffel) Buschschweine und Riesenwaldschweine bejagt. Sie sind in einfachen Zeltcamps untergebracht. Beste Zeit ist von Anfang Mai bis Ende Juli. Die Luftfeuchtigkeit beträgt bis zu 98%, der Busch ist an manchen Stellen fast undurchdringlich, Sie müssen eine gute körperliche und geistige Verfassung mitbringen, um Waidmannsheil zu haben. Das Erleben im echten Urwald ist allerdings unvergleichlich und lässt die Strapazen leichter ertragen. Ab und zu nimmt unser Jagdorganisator Pygmäen bei der Jagd zuhilfe, denn sie sind unübertroffen beim Fährtenlesen. Ausgangspunkt von Urwald-Safaris ist die Hauptstadt Yaounde.

Spezial-Safari im Urwald
Kosten in €uro

14 Tage Safari 1:1 mit 12 vollen Jagdtagen auf Bongo und alle Wildarten ab-bis Yaounde 19.500,- Abschußgebühr Bongo 2.800,-

Abschußgebühren in €

Gruppe A Mindest-Jagdtage Gebühr Gruppe A Mindest-Jagdtage Gebühr
Steppenelefant 10 2.800,- Wald-Elefant 12 3.000,-
Bongo 12 2.800,- Löwe 12 10.000,-
Derby-Eland 12 4.200,- Sitatunga 14 1.500,-
Rotbüffel 10 2.000,-

Alle Fotos in der Laufleiste rechts von Guy Betaille