Impressum
AGB
Im zentralen Afrika gibt es 2 Länder mit dem allgemeinen Namen KONGO, die man leicht miteinander verwechseln kann:

1.) Die Demokratische Republik Kongo (früher auch ZAIRE genannt) ist 2.345.000 km2 groß und hat ca. 80 Mio. Einwohner. Die Hauptstadt ist Kinshasa.

2.) Die heutige Republik Kongo, auch bekannt als Kongo Brazzaville, liegt westlich davon und ist wesentlich kleiner mit nur 342.000 km2 und 4,1 Mio. Einwohnern. Die Hauptstadt Brazaville liegt direkt am Fluss Kongo gegenüber der anderen Hauptstadt Kinshasa. Der Kongo bildet teilweise die Grenze zwischen beiden Ländern.

JAGEN IM KONGO Im folgenden geht es nur um die heutige Republik Kongo, auch noch als Kongo Brazzaville bekannt. Es ist eins der ursprünglichsten und wildesten afrikanischen Jagdländer und dort gibt es einige Wildarten, die woanders in Afrika nicht vorkommen, z.B. den geheimnisvollen Bongo und die scheue Urwald-Sitatunga. Nicht viele Jäger haben diese beiden Antilopen geschossen. Eine Safari im Kongo ist immer noch ein Abenteuer, weit mehr als in Simbabwe oder Tansania. Die Jagdgebiete sind noch entlegener und schwerer zu erreichen. Es gibt tatsächlich heute noch Regionen, die nie ein Weißer betreten hat und in die auch nie ein Einheimischer gekommen ist, sie sind schlicht zu entlegen.

Der einzigartige Urwaldbiotop bringt eine mannigfaltige Flora und Fauna hervor, u.a. solch einzigartige Arten wie Flachlandgorillas und Schimpansen.

Für den passionierten Trophäenjäger sind vor allem der sagenumwobene Bongo und die heimliche Urwaldsitatunga, aber auch Rotbüffel, Gelbrückenducker, Peters Ducker, Gabun Ducker, Schwarzstirn Ducker, Ogilby Ducker, Schwarzrückenducker, Blauducker, Bayducker, Batesantilope und Pinselohrschwein von Bedeutung.

Ferner kommen die vorgenannten Primaten, Urwaldelefanten, Riesenwaldschweine, Hirschferkel, Krokodil, Gürteltier, Kolobusaffen und diverse andere Arten vor, dürfen aber nicht bejagt werden.

Die Hauptwildart ist der Bongo. Diese wohl schönste Antilope Afrikas wird auf der Fährte gejagt. Sobald man die frische Fährte eines Bongobullen entdeckt hat, beginnt das Ausfährten mit Hilfe der Pygmäen. Hat man sich dem Bongo genähert und springt dieser im dichten Unterholz ab, versucht man, ihn mit Hilfe von 2 oder 3 Hunden der Pygmäen zu stellen. Bongos stellen sich normalerweise relativ schnell und dadurch, dass die Antilope auf das Abwehren der Hunde konzentriert ist, hat man meistens die Gelegenheit sich bis auf kurze Distanz dem Bongo zu nähern und ihn zu erlegen. Die Jagd dauert normalerweise vom Auffinden einer frischen Fährte bis zur Erlegung zwischen einer halben und zwei Stunden. Dauert das Ausfährten länger, wird die Jagd abgebrochen und eine neue Fährte gesucht. Die Erfolgschance liegt normalerweise bei 100%!

Anders verhält es sich mit der Urwaldsitatunga. Diese wird an einer der Urwaldlichtungen, wo immer wieder natürliche Salzlecken durch im Boden vorkommende Mineralien zu finden sind, vom Ansitz aus bejagt. Zur Bestätigung sind im ganzen Revier Wildkameras angebracht, so dass Sie nur an erfolgversprechenden Plätzen ansitzen werden.

Nicht minder interessant ist die Duckerjagd. Hierbei wird von den Pygmäen die Duckerklage nachgeahmt, worauf sie ähnlich wie ein Rehbock zur Blattzeit springen und auf kürzeste Distanz in Sekundenschnelle erlegt werden müssen.

Die Jagdsaison beginnt spät im Mai und endet im Oktober.

Die Tracker sind die wohl besten in ganz Afrika, denn sie sind gezwungen, die Fährten zu finden und zu halten, Jagd auf Sicht ist nicht möglich. Aus dieser Tatsache erklären sich die unglaublichen Fähigkeiten dieser Spezialisten.

Sofern Sie eine Jagd in 2017 planen, sollten Sie möglichst schnell buchen, denn von den jährlich 10 verfügbaren Bongo- Lizenzen sind schon 6 vergeben.

Sie sind untergebracht in sehr komfortablen Chalets, welche aus den dort vorhandenen natürlichen Materialien im traditionellen Stil gebaut sind. Sie haben alle Annehmlichkeiten, die Sie nach einem aufregenden und anstrengenden Jagdtag brauchen. Die Küche ist französisch angehaucht und Sie werden überrascht sein, welche Genüsse Ihnen im Busch geboten werden.

Kosten in Euro

13 tägige Safari 1:1 25.000.-
Begleitperson 3.250.-

In dem obigen Preis enthalten:
Hilfe bei der Einreise am Flughafen Brazzaville, Unterkunft, Vollpension und alle Getränke, Führung durch lizensierte Berufsjäger mit ihren Fährtensuchern, Fahrern, Abhäutern usw., alle km-Gelder, täglicher Wäschedienst, Abkochen und grobes Säubern der Trophäen, Desinfizieren (Dippen) und Verpacken der Trophäen, Exportlizenz und Veterinärpapiere, sowie Cities Papiere (sofern erforderlich).

Nicht enthalten sind:
Abschussgebühren, Trinkgelder, Visum, Jagdlizenz. Leihen einer Büchse mit Marken-Zielfernrohr pro Tag Euro 40.- inkl. Munition, sämtliche Flugkosten, Paris Brazzaville ca. 800.- Economy-Class, Brazzaville Ouesso ca. 250.-, sämtliche Versicherungen, wie z.B. Reiserücktrittsversicherung, Auslandskrankenschutzversicherung, Hotel und Verpflegung vor oder nach der Safari, Waffeneinfuhrgenehmigung, Trophäentransport nach Deutschland.

Abschussgebühren in Euro

Bongo 4.000.-

Sitatunga 2.500.-

Waldbüffel 2.000.-

Gelbrückenducker 2.500.-

Blauducker 550.-

Schwarzrückenducker 550.-

Schwarzstirnducker 550.-

Peter's Ducker 550.-

Weißbauchducker / Gabun Ducker 550.-

Ogilby's Ducker 550.-

Bates Antilope 550.-

Pinselohrschwein 650.-


Jagdlizenz 500.-

Waffeneinfuhrgenehmigung 650.-

Programm-Verlauf

Wir empfehlen Flüge mit der Air France nach Brazzaville. Von dort sind Sie mit Linienflugzeug in ca. 1 1/4 Std. auf dem Flughafen von Ouesso und von dort in ca. 2 1/4 Std. mit dem Auto im Hauptcamp.

Formalitäten für einen Aufenthalt im Kongo:

Sie brauchen ein Visum und müssen eine Gelbfieber-Impfung nachweisen, die nicht älter als 10 Jahre sein darf. Ihr Pass muss noch bis 6 Monate nach der Ausreise gültig sein. Wir besorgen Ihnen das Visum, das dauert ca. 2 Wochen. Es sind nur 2 kg Munition erlaubt.
Bei Buchung werden Sie ausführlich informiert über alles Notwendige.