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TUNESIEN ist ein gastfreundliches Land im Nordwesten Afrikas mit fantastischen Stränden, eleganten Hotels, aber auch Landschaften, in denen die Zeit stehengeblieben scheint. Auf einer Fläche von 163.600 km² leben ca. 8.401.000 Einwohner, viele vom Fremdenverkehr. Fast alle sind Muslime mit einer sehr gemäßigten, toleranten Glaubensrichtung. Fanatiker haben keinen Platz in der tunesischen Gesellschaft. Fast 50 % der Tunesier sind im Dienstleistungsgewerbe beschäftigt, ein Indiz für die Bedeutung des Tourismus in diesem kultivierten afrikanischen Sonnenland.

Jagd in Tunesien

In Tunesien gibt es trotz stellenweise kargem Fraß sehr viel Schwarzwild. Wer die Jagdgebiete zum ersten Mal sieht, glaubt kaum, daß es viel Schwarzwild geben kann, denn von Weitem sieht es so aus, als wenn es keine Deckung für die Sauen gäbe. Aber wer einmal abseits vom Wege ins Ginstergetrüpp und die Macchia vorgedrungen ist, sieht, wie wirklich undurchdringlich dieses Gebüsch ist. Hier kommt ein Mensch kaum durch, bessere Deckung fürs Schwarzwild ist kaum vorstellbar. Deshalb sind laut jagende Hunde sehr wichtig für den Jagderfolg.
Da die Tunesier Muslime sind, essen sie kein Schweinefleisch, Wilderei gibt es nicht. Allerdings bleibt das Wildpret der Sauen, die von unseren Jägern geschossen werden, nicht liegen. Alle Stücke werden sauber aufgebrochen und das Wildpret an die Hotels verkauft. Und die Touristen freuen sich über die Abwechslung, zwischendurch Schweinefleisch essen zu können.

Ausgangspunkt unserer Drückjagden ist das 4-Sterne-Hotel Marillia in Hammamet. Es bietet jeden Komfort und Thalasso-Therapien. 273 Zimmer liegen auf 3 Etagen mit 3 Liften. Es gibt ein Restaurant mit Nichtraucherzone, eins a la Carte, Bar, Friseur und mehrere Shops. 2 Swimming-Pools stehen zur Verfügung und eine Pool-Snackbar, Hallenbad mit Whirlpool. Die Zimmer sind hell und freundlich mit Klimaanlage, Kühlschrank, Mietsafe, Sat.TV, Telefon, Bad und Dusche, WC und Balkon. Man kann Tischtennis spielen, Bogenschießen, Boccia, Volleyball, Surfen, Segeln, Treetbootfahren, Minigolf. 3 Tennisplätze gibt es, Hammam, Massage, Sauna, Billardtische und eine Diskothek.

Unser Jagdorganisator ist Saber Ferjani, ein 37jähriger, freundlicher Einheimischer mit jahrelanger Erfahrung. Saber spricht arabisch, deutsch, französisch, italienisch und englisch. Er organisiert seit Jahren Drückjagden mit etwa gleichbleibend hohen Strecken. Einzeljagden sind in Tunesien nicht gestattet.

Im Laufe der Zeit hat Saber gelernt, wo die besten Jagdgebiete sind und dorthin fährt er mit unseren Kunden in bequemen Geländewagen. Die besten Ecken liegen im Großraum Sidi Bou Zid, an der algerischen Grenze bei Le Kef, usw.

Klima

In Tunesien stoßen mediterranes und arides Klima aufeinander. Die Niederschläge nehmen von Nord nach Süd ab und von West nach Ost leicht zu. Es lassen sich unterscheiden der winterfeuchtsommertrockene Norden, die vom wechselhaften Klima bestimmte zentraltunesische Steppenregion mit heißen Sommern, kalten Wintern und abnehmenden Niederschlägen, die vom Meer beeinflusste Mittelmeerküste mit ausgeglichenerem Klima und das Wüstenklima südlich der Schotts.

Mit zunehmender Entfernung vom Mittelmeer weicht sein ausgleichender Einfluss einem kontinentalen Klima. Die Mitteltemperaturen liegen im Januar bei 10 °C, im August bei 26 °C (Tunis). Südlich des Atlas herrscht ganzjährig trockenheißes Wüstenrandklima mit sehr unregelmäßigen Niederschlägen. Die Temperaturen erreichen hier Maximalwerte bis 45 °C wobei es zu 10°C Temperaturdifferenz im Schatten kommen kann (normalerweise nur 5°C.) Die extremsten Unterschiede werden in der Sahara mit sommerlichen Temperaturen von 50 °C und Bodenfrösten im Winter erreicht. Unerträgliche Hitze kann der in Tunesien Chehili genannte Saharawind Schirokko bringen.

Flora und Fauna

An der Nordküste und im Atlasgebirge wächst mediterraner Laub- und Buschwald (Macchie) mit Steineichen, Korkeichen und Aleppokiefern, wo neben Kleinwild auch Wildschweine Nahrung finden. Zwischen 1990 und 2000 hat der Waldbestand um 0,2 % zugenommen. In den sich anschließenden südlichen Steppen leben Gazellen. In den Wüstengebieten kommen vor allem Heuschrecken, Skorpione, Schlangen und Bussarde vor.

Waffen - Besonderheiten in Tunesien:
Waffen mit gezogenen Läufen sind verboten. Sie dürfen mit Schrotflinten jagen, auch Halbautomaten sind gestattet, jedoch darf das Magazin maximal 3 Patronen fassen. Wir empfehlen Ihnen dringend, eine Hilfsvisierung anbringen zu lassen und das Schießen mit Flintenlaufgeschossen zu üben. Es ist auch hilfreich, Flintenlaufgeschosse verschiedener Fabrikate auf die Schußleistung und Trefferlage auszuprobieren. Es gibt inzwischen eine große Auswahl verschiedener Flintenlaufgeschossen, manche mit respektabler Leistung. Man kann tatsächlich auch mit Brenneke die Sauen treffen, wenn man es übt, denn die Schußentfernungen können gering sein. Bis zu 50 Flintenlaufgeschosse dürfen eingeführt werden. Im Lande kosten sie pro Stück € 3,-, wir raten dazu, eigene Patronen mitzubringen.

Jagdkosten in €
Die 7 tägige Jagdreise mit 5 Jagdtagen kostet pro Jäger 1.490,-
pro Begleitperson 510,- im Hotel
wenn Begleitperson mitfährt zur Jagd 650,-
Massage-Paket im Hotel für 3 Tage 100,-

In obigen Kosten enthalten:
Tunesische Jagd- und Waffenlizenz, Transfer Flughafen Tunis-Kartago – Hotel – Flughafen, (auch Flug nach Monastir möglich!) Unterkunft im 4-Sterne-Hotel, 5 Jagdtage mit Vollpension auf der Jagd und im Hotel, alle km-Gelder, Abschußgebühr für die 1. erlegte Sau, Abkochen und Säubern der Trophäen, Dienste von Hunden und Treibern.

Nicht enthalten:
Flug, Einzelzimmer-Zuschlag von € 15,- pro Nacht, Trinkgelder für die jagdlichen Helfer, Abschußgebühr für jede weitere Sau, egal wie stark € 100,-.
Aktuelles
AKTUELLES - NACHLESE
Bei unserer 5 tägigen Testjagd im November 2009 kamen 19 Sauen und 2 Schakale zur Strecke. Der stärkste Keiler wog 141 kg und hatte Waffen von 23 cm. Mehrere Sauen wurden krank geschossen, eigentlich hätten mind. 25 liegen müssen. Wiederholung geplant!
Einzelbucher willkommen!