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IRAN, früher Persien, ist ein altes Kulturland mit reicher Geschichte. Die Staatsgeschichte des Iran ist 2.500 Jahre alt. Es ist bedauerlich, daß dieses große und in jeder Hinsicht vielschichtige Land von der Weltpolitik negativ berührt wird und nur noch wenige Touristen die fantastischen Bauwerke und großartigen Naturlandschaften bestaunen. Die meisten Iraner begegnen Fremden mit bisweilen ungewohnt großer Offenheit, ja Neugierde. Die Politik hat auf das Denken des Mannes auf der Straße kaum Einfluß gehabt. Die Iraner sind stolz und nehmen selbstbewußt ihren Platz in der Weltgemeinschaft ein.

Bis zum Sturz des Schah war IRAN das Mekka der amerikanischen Schafjäger und ist es noch heute trotz einer völlig anderen politischen Konstellation. Sauen kann man in weniger dicht besiedelten Gegenden sogar bei Tag bejagen, in manchen Regionen sind sie eine wahre Landplage.

Reisende sind besonders auf dem Land so sicher wie in Abrahams Schoß. Die Iraner sind begierig darauf, den Anschluß an die Welt nicht zu verlieren und richten sich ein, so gut es geht. Man wird Ihnen - wenn Sie vorurteilsfrei auf die Menschen zugehen - außerordentlich freundlich begegnen.

Im Iran kommen folgende Wildarten vor und zwar manche in erstaunlich hoher Bestandsdichte: Schwarzwild, Rot- Dam- Sika- Reh- und Gamswild , Braunbären, das Armenien-Schaf, das Rotschaf, das Laristan-Schaf, der Urial, Steinböcke, die Kropfgazelle, Wildkatzen, gemeine und Wüstenluchse, Wölfe, sogar Leoparden und Geparden, Stachelschweine, Hasen, Otter, Marder, Iltis, Wiesel, Füchse, Dachse, Wüstenfüchse, Schakale, Streifenhyänen, wilde Esel.

JASMIN SAFARIS

Unser Partner für IRAN-Jagden ist JASMIN SAFARIS mit Sitz in Teheran. Dr. Esrafil Shafiezadeh ist Jahrgang 1965 und Chef von Jasmin. Er hat Touristik u.a. in Schottland und Spanien studiert und spricht Englisch und Spanisch. Ein aufgeschlossener und weltoffener Mann mit ausgezeichneten Kontakten zu den jagdlichen Behörden seines Landes. Sofern möglich, leitet er die Jagden selbst, in jedem Fall steht Ihnen ein professionelles Team zur Verfügung. Deutsche Jäger sind naturgemäß am meisten an der Jagd auf starke Keiler interessiert und da bieten sich tatsächlich fantastische Möglichkeiten. Die Sauen werden im IRAN i.d. Regel am Tage bejagt, denn sie kennen den Mensch als natürlichen Feind nicht, Wilderei ist unbekannt, weil kein gläubiger Muslim Schweinefleisch essen würde. Saujagden sind ganzjährig erlaubt, wir empfehlen September bis Februar.

Besondere Hinweise zur Art der Jagdausübung bei unseren Saujagden im IRAN

Wir wollen die Jagden mit dem Begriff „kombinierte Pirsch- und Drückjagden” überschreiben und die Abläufe näher erklären, weil einiges anders ist als bei unseren Drückjagden:

a) In dichter bewaldeten Revieren werden die Schützen genau wie bei uns abgestellt und bleiben stehen, bis sie wieder abgeholt werden. Hier ist keine besondere Flexibilität und Beweglichkeit nötig. Je nach Gelände sind mehrere Treiben am Tag.

b) Es kann aber auch anders verfahren werden, zumeist in offenen übersichtlichen Revierteilen. Wenn dort z.B. die Hunde Sauen gestellt haben oder der Jagdleiter Sauen gesichtet hat, die sich irgendwo eingestellt haben, sollten die Schützen flexibel reagieren und sich vorstellen, was im offenen Gelände ja schnell möglich ist und nicht gefährlich, weil man die Nachbarschützen sehen kann. Wenn so verfahren wird, sind natürlich mehr Treiben am Tag möglich und je flexibler und beweglicher die Schützen sind, desto höher kann die Strecke sein. Diese hochinteressante, aber effektive Jagdart ist in der Vergangenheit von unseren Leuten mit viel Erfolg praktiziert worden.

Unsere Jagdgebiete:
Provinz Mazanderan Transferdauer in Stunden
Reviere Sari, Behshahr, Neka, Amol, Shirghah, Noor, Kiasar, BandePay 3,5
Provinz Gilan 5
Reviere Asalem, Talesh, Masal, Fouman, Khotbesara, Marian
Provinz Ardabil 8
Reviere Khalkhal, Almas, Jadeye, Poonel
Provinz Khorasan Shomali 8
Provinz Qazvin 2
Provinz Khouzestan 10
Provinz Hamadan 6

Unsere begl. Test-Drückjagd im Okt. 2015 mit 4 Schützen brachte eine Strecke von 6 Keilern bis 23,5 cm und 3 Bachen in 4 Tagen. Die nächste Jagd wird am Schatt El Arab sein!

Alle Preise in Euro

Einzeljagd - individuelle Pirsch- und Ansitzjagd bei Nacht

Anzahl der Jäger Basispreis plus Versicherung, Waffen-
deklaration und Jagdlizenz
Komplett-Preis
2-10 Jäger pro Jäger 2.000,- 350.- 2.350.-

Drückjagden
4-6 Jäger pro Jäger 1.600,- 350,- 1.950,-
7-10 Jäger pro Jäger 1.500,- 350,- 1.850,-

Die Abschussgebühren werden bei Einzel- und Drückjagden extra berechnet

Abschussgebühren, gemessen wird das längste Gewehr

alle Sauen bis 17,9 cm 440,- 18-220 cm 790.- ab 20,1 cm egal wie stark 990,-

Frischlinge u. Überläufer sollte man schonen..
Krankschiessen einer Sau 350,- Auskochen einer Trophäe 30,-

Schaf- und Steinbock-Jagden

Diese anspruchsvollen Jagden sind in ausgewählten Schutzgebieten, zugelassen für die Jagd wird eine begrenzte Zahl von Auslandsjägern. Die wichtigen Wildarten der betreffenden Region kommen hier so zahlreich vor, daß jeder einigermaßen fitte Jäger auf das gesuchte Wild zum Schuß kommt. Allerdings ist besonders für Steinbockjagden, die in Höhen von 2.500 – 3.000 m stattfinden, eine gute körperliche Verfassung nötig. In tiefer gelegenen leichteren Gebieten gibt es auch Steinböcke, man muss dort aber etwas mehr nach starken Steinböcken suchen. Die Jagdführer und sonstigen Helfer werden Sie aber nach Kräften unterstützen, damit Sie zur Ihrer Traumtrophäe kommen.

Hinweis zu unseren Schaf- und Steinbock-Jagden:
Diese Jagden werden von Mitbewerbern auch pauschal angeboten, d.h. Sie bezahlen die Jagdkosten inklusive dem Abschuß bis zu einer bestimmten Trophäenstärke. Wir halten es für fairer, wenn Sie im Voraus nur die Jagdkosten bezahlen und die Abschußgebühren nach Stärke der Trophäe. Damit gehen Sie keinerlei Risiko ein.

Bitte fordern Sie das ausführliche Programm mit den mit den Abschuß- und Lizenzgebühren für die Wildschafe und Steinböcke an!