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Tadschikistan - das ehemals zur Sowjetunion gehörende Land ist bis zu rund 93% von Gebirge bedeckt. Es gibt noch heute viele noch nicht vollständig erforschte Gebiete in diesen Bergregionen, die bis über 7.000 m hoch liegen. Die Tadschiken sind das einzige große Volk Mittelasiens, das nicht zum Stamm der Turkvölker, sondern zur persisch-iranischen Völkerfamilie gehört. Die Kultur ist vorwiegend islamisch geprägt. Da die Hauptstadt Duschanbe bis Anfang des letzten Jahrhunderts einem Dorf glich, sucht man vergeblich nach historischen tadschikischen Bauwerken. Aber für Naturliebhaber bieten das Land und seine Bewohner eine unglaubliche Vielfalt. Die Tadschiken sind sprachlich, kulturell und ethnisch sehr eng mit den Persern verwandt und man kann die große Mehrheit als durchaus aufgeschlossen bezeichnen.

Heute können wir Ihnen außergewöhnliche Jagden anbieten, die wir in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden in gemeindebasierten Wildschutzgebieten organisieren. Diese arbeiten eng zusammen mit der GIZ (Gesellschaft f. Internationale Zusammenarbeit) früher GTZ, unter dem Mandat des BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

Die Original-Einführung der Tadschiken: (kursiv)
Gemeindebasierte Wildbewirtschaftung ist in Tadschikistan eine junge Entwicklung. Anliegen des Ansatzes ist es, dass einheimische Jäger und ihre Familien von der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Wildbestände profitieren und dadurch motiviert werden, eigene Wilderei zu unterlassen und das Wild zu schützen. Seit 2008 sind mit Unterstützung eines Naturschutz- und Entwicklungsprojektes in mehreren Modellregionen Wildschutzgebiete entstanden, die von Familien oder Vereinen lokaler Jäger geschützt werden. Um diesen Schutz nachhaltig zu ermöglichen, sind Einnahmen aus Wander-, Foto- und insbesondere Jagdtourismus erforderlich. Aus den Einnahmen wird die Arbeit der lokalen Wildhüter finanziert, Überschüsse sollen künftig in lokale Entwicklungsprojekte gesteckt werden.

Wir halten als Jagdvermittler, dem sehr daran gelegen ist, dass die Wildbestände nachhaltig genutzt werden, dieses Vorhaben für sehr sinnvoll. Auch in der Zukunft möchten wir Ihnen noch gute Jagden in wildreichen Gebieten vermitteln. TADSCHIKISTAN ist bei uns wenig bekannt und darum haben wir sehr günstige Preise vereinbaren zu können in der Hoffnung, das Interesse zu wecken und einen sanften Jagdtourismus in Gang zu bringen, der allen nutzt, den Tieren, den Einheimischen und Ihnen. Wir werden die kleine Gruppe begleiten.

Die Mittelgebirge des südlichen Tadschikistan bieten Sauen einen ausgezeichneten Lebensraum. Da Sauen in Tadschikistan kaum als Wildbret bejagt werden, weil Muslime Schweinefleisch nicht essen, gibt es viel Schwarzwild und relativ viele kapitale Keiler. Reife Keiler haben Gewehre von etwa 21- 23 cm, bei ganz alten Bassen sind Waffenlängen von 24, 25, 26 cm und mehr möglich.

In den Wildschutzgebieten kommen auch Isabell- Braunbären, Schraubenziegen (Markhor) und Uriale vor, die derzeit noch nicht bejagt werden dürfen, aber gut zu beobachten sind. Die Einnahmen aus der Keilerjagd tragen mit dazu bei, dass die Bestände dieser vom Aussterben bedrohten Tierarten geschützt werden und wachsen können. Keilerjagden finden in Mittelgebirgslandschaften in Höhenlagen von 1000 bis 2000 m statt. Dabei können durchaus täglich Höhenunterschiede bis zu 800 m zu überwinden sein.

Steinböcke

Die hohen Teile des südlichen Tadschikistan bieten den sibirischen Steinböcken einen ausgezeichneten Lebensraum und die Bestände in ausgewählten Wildschutzgebieten können inzwischen als gesichert bezeichnet werden. Beste Jagdmonate sind Oktober bis März. Je weniger Schnee liegt, umso mehr bevorzugen die Steinböcke höhere Lagen, bei Schnee dagegen die Unterhänge. Wir empfehlen 5 Jagdtage, das sind einschliesslich An- und Abreise 7-8 Tage.

Die gemeindebasierten Wildschutzgebiete für Steinbock befinden sich in der Pamirregion (Berg- Badakhshan) im Bartangtal (Ravmeddara) und im Wakhan (Darshaydara). Die Wildschutzgebiete, in denen Keilerjagd stattfindet, befinden sich im Süden von Tadschikistan, in der Kulyabregion („Morkhur“, „Muhofiz“, „M-Sayod“. Auf Grund der über große Strecken schlechten Straßenverhältnissen und kaum vorhersehbarer witterungsbedingter Verkehrsstörungen sind lange Reisezeiten einzukalkulieren. Die Schwarzwild-Reviere sind in der Regel in einem halben Tag zu erreichen, die Steinbockgebiete in ein bis zwei Tagen. Die Jagd auf Steinböcke findet während der Wintersaison in Höhenlagen von 2200 bis 4000 m in den Schluchten des westlichen und südlichen Pamirs statt. Bereits vor Ankunft der Jagdgäste lokalisieren die örtlichen Wildhüter die Aufenthaltsorte kapitaler Böcke. Bei guten Schneeverhältnissen halten sich die Steinböcke zumindest in den Morgen- und Nachmittagsstunden an den Unterhängen auf. Das eigentliche Jagdgebiet wird über einige Kilometer Fußmarsch erreicht, Pferde stehen nur in Ausnahmefällen zur Verfügung, für den Transport des Gepäcks werden Esel genutzt. Das Anpirschen bzw. das Erreichen eines Ansitzes, an dem die Tiere erwartet werden, bedeutet oft das überwinden eines erheblichen Anstieges. Unter Umständen ist eine Übernachtung am Ansitz sinnvoll, um die Tiere in den frühen Morgenstunden zu erwarten. Da in den Gebieten nicht gewildert wird, ist es oft möglich, an die Tiere auf weniger als 100 m heranzukommen. Die Schussentfernungen können aber durchaus auch im Bereich von 300 m und mehr liegen! Es handelt sich um eine anspruchsvolle und anstrengende Bergjagd, und der Jagderfolg hängt stark von der Kondition des Jägers ab. Man kann mit reifen Trophäenträgern rechnen und einer durchschnittlichen Trophäenstärke von 110 cm.

Betreuung, Unterkunft und Verpflegung
Für die Anreise wird vom Veranstalter ein geländegängiges Fahrzeug angemietet. Vor Ort ist es meist erforderlich, sich zu Fuß, mit Hilfe von Trägern und Packeseln zu bewegen. Dabei können durchaus erhebliche Anstiege zu überwinden sein. Die lokalen Wildhüter sind erfahrene traditionelle Jäger, die in der Regel nur Russisch und die lokalen Sprachen beherrschen. Die Gruppe wird von einem Führer mit Deutschkenntnissen begleitet. Wir übernachten in einfachen Privathäusern bei aufgeschlossenen Einheimischen in deren Dörfern am Rand der Jagdgebiete oder in einfachen Gästehäusern. Die ursprüngliche wilde Natur und die freundlichen Einheimischen werden Sie für kleine Unzulänglichkeiten reichlich entschädigen.

Jagdkosten in Euro

Steinbockjagd inklusive 1 Steinbock bis 110 cm Euro 4.500.-.Zuschlag für stärkere Trophäe Euro 600.-

Die Preise enthalten die gesamte Jagd (ca. 5 Jagdtage) ab/bis Flughafen Duschanbe inkl. Transfer ins Camp, Unterkunft, Verpflegung, Dolmetscher, Waffen- Ein- und -Ausfuhr-Lizenz, Jagdführung 1:1, Abschussgenehmigung, Veterinärzeugnis, Abkochen und Säubern der Trophäe.

Rückzahlung, falls kein Steinbock schussgerecht in Anblick kommt 1.800.-

Nicht enthalten:

Flug nach Duschanbe, (wir empfehlen Somonair, die Samstags Frankfurt-Duschanbe-Frankfurt fliegt für ca. 750 Euro - Gruppe muss im gleichen Flugzeug fliegen) Visum (besorgen wir) alkoholische Getränke, Trophäenversand sowie Abendessen und Hotelunterkunft in Duschanbe vor dem Rückflug.

Keilerjagden nur auf Anfrage!