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MAZEDONIEN ist ein wenig bekannter Balkanstaat in Südosteuropa und wurde erst 1991 vom früheren Vielvölkerstaat Jugoslawien unabhängig. Große Teile des Binnenstaates sind gebirgig, andere durch Beckenlandschaften geprägt.
Alexander der Grosse ist der bekannteste Sohn Mazedoniens. Im Jahr 2002 gab es in Mazedonien ca. 2.022.000 Einwohner auf einer Fläche von knapp 26.000 km2. Die Bevölkerung ist multiethnisch. 64,18 Prozent bezeichnen sich als ethnische Mazedonier. Die größte Minderheit ist die albanische Volksgruppe, die vor allem in der Westhälfte des Landes lebt. Sie stellt
25,17 % der Gesamtbevölkerung. Neben diesen beiden großen Volksgruppen gibt es viele andere ethnische Minderheiten.

Die westlichen Gebirge Mazedoniens sind Ausläufer der Dinariden. Die höchsten Gipfel sind der 2.764 m hohe Korab auf der Grenze zu Albanien, sowie der 2.747 m hohe Titov Vrv im Massiv der Sara Mountains. Weitere Gebirge sind das im Südwesten des Landes liegende Jablanica-Gebirge, das dort teilweise die Grenze zu Albanien bildet, das Osogowo-Gebirge zu Bulgarien und das Galičica-Massiv zwischen Ohrid- und Prespasee. Die größten Hochebenen bilden Ovče Pole nordwestlich von Štip, die Pelagonien-Ebene zwischen Prilep und Bitola sowie die Polog-Ebene zwischen Tetovo und Gostivar.

Der Fluss Vardar entspringt im Šar Planina und durchfließt das gesamte Land in Richtung Südosten, bevor er schließlich als Axios durch die griechische Region Makedonien in den Thermaischen Golf mündet. Er bildet die Hauptorientierungsachse des Landes und hat vier größere Nebenflüsse. Der Schwarze Drin entspringt beim Ohridsee und durchfliesst die südwestliche Region des Landes bis er bei der Stadt Debar (albanisch Dibra) nach Albanien weiterfliesst. Im Südwesten an der Grenze zu Albanien hat Mazedonien je etwa zu zwei Dritteln Anteil am Ohridsee und am Prespasee. Diese Seen (700 m bzw. 900 m) sind etwa 400 km² groß und durch Tektonik in einer geologischen Schwächezone der Erdkruste entstanden. Der Ohridsee ist sehr tief und reich an endemischen Arten; beide Seen, die Stadt Ohrid und der Nationalpark Galičica zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Mazedonien hat insgesamt drei Nationalparks, die in der jugoslawischen Ära gegründet wurden. In den letzten Jahren wurde das Straßennetz enorm ausgebaut und der Aufschwung ist offensichtlich, überall wird gebaut.

Wildbestände

Die Reh- und Rotwildbestände sind noch unbedeutend und im Aufbau. Interessant für den Jäger sind die Reviere mit sehr starken Gams und Schwarzwild. Ferner gibt in Mazedonien mehr Wölfe als in jedem anderen europäischen Land, Rot- und Rebhühner, Wachteln, Schnepfen, Bekassinen und anderes Flugwild. Sehr gute Hunde für die Flugwildjagd sind jedoch rar, Mazedonien ist ein ideales Betätigungsfeld für Jäger mit eigenen Hunden.

Gams-Jagden

In Mazedonien gibt es besonders starke Gams und in sehr dichten Beständen.

1.) In den Ausläufern der Skopje Mountains liegt ein 2.500 m hoher Berg und ein riesiger bis 1.000 m tiefer Canyon, das Gebiet wurde zum Karadzica Nationalpark erklärt und umfasst auch den Berg Sara. Allein dort ist der ideale Lebensraum für ca. 3.500 Gams. Am Beginn des Karadzica Canyons ist ein gemütliches Jagdhaus, wie es im Gebirge üblich ist, mit 3 Einzelzimmern, von wo unsere Jäger starten. Am Berg Sara ist ein spartanischer eingerichtetes in einem auch schwierigeren Gelände. Hier können Sie einen Tragesel mieten für ca. Euro 30.- pro Tag, der Ihr Gepäck zur Hütte bringt. Ca. Ende Oktober fällt soviel Schnee, dass Jagd kaum noch möglich ist, aber dafür ist die durchschnittliche Trophäenstärke in den Sara Mountains am höchsten. Hier braucht man die meiste Kondition.

2.) Ein weiteres Spitzenrevier ist das bekanntere MAVROVO im gleichnamigen Nationalpark ca. 100 km südwestlich von Skopje und nur 30 km von der albanischen Grenze. Es ist 74.000 ha groß, der höchste Punkt liegt auf ca. 2.300 m Höhe. Besonderheit dieses Revieres ist, dass man mit dem Geländewagen bis auf ein Plateau fahren kann und von dort abwärts pirscht, eine tolle Kondition ist hier nicht erforderlich. Pro Jahr stehen ca. 25 Gams auf dem Abschussplan, es können aber weitere Abschüsse nachbeantragt werden. Hier können Sie, wenn Sie etwas Geduld haben und nicht den erstbesten Gamsbock schiessen, mit mehr als 100 CIC-Punkten rechnen. Mavrovo hat kein eigenes Jagdhaus, aber am Mavrovo Lake liegt ein gemütliches Hotel, in dem Sie vorzüglich verpflegt werden.

3.) Das Revier JASEN ist 37.000 ha groß und die nördliche Reviergrenze liegt ca. 20 km von Skopje. JASEN ist ein sehr gepflegtes Revier und stark im Kommen, wir haben dort eine sehr hohe Wilddichte bei Gams festgestellt. JASEN verfügt über ein eigenes, sehr gepflegtes Jagdhaus im Tal. Die höchste Erhebung ist auf 2.300 m Höhe. Interessanterweise gibt es in ganz Mazedonien, besonders aber auch in MAVROVO und JASEN wesentlich mehr Laub- als Nadelwald aus Eichen und Buchen. In JASEN sollen im Jahr ca. 60 Gams aller Stärken geschossen werden, zumeist aber mit mehr als 95 CIC-Punkten.

Jagdkosten im Revier JASEN in Euro

4 Übernachtungen mit 3 Jagdtagen mit Vollpension und Führung 1:1 inklusive dem Abschuss von 1 Gams mit unbegrenzter Trophäenstärke 2.650.-
Angebot wie oben, jedoch mit dem Abschuss von 2 Gams, egal wie stark 4.590.-
1 zusätzliche Gams egal wie stark 2.300.-
1 Jagdtag mehr mit VP 115.-

Wölfe in Mazedonien

Es ist unter Experten unbestritten, dass Mazedonien über die höchsten Wolfsbestände in Europa verfügt. Besonders in der Region Stip gibt es außerordentlich viele Wölfe, so dass wir dort Wolfsjagden mit Abschussgarantie anbieten können. Stip ist eine Mittelstadt mit 36.000 Einwohnern im Osten des Landes. Zu jugoslawischer Zeit gab es dort eine Garnison mit 40.000 Soldaten, die zumeist mit Schaffleisch versorgt wurden, damals gab es dort ca. 1 Mio. Schafe, heute immerhin noch rund 500.000 Tiere. Da diese frei weiden, sind sie die Hauptbeute der Wölfe und deshalb konzentrieren sich hier die Wolfspopulationen. Die Menschen haben hier immer mit den Wölfen gelebt, sie mussten mit ihnen auskommen. Die Jagdführer haben demzufolge eine ungeheure Erfahrung darin, Wölfe zu jagen, was aber nicht bedeutet, dass man sie ausrotten will. Man schätzt, dass in ganz Mazedonien jährlich ca. 500 Wölfe geschossen werden, Dunkelziffer nicht eingerechnet. Davon werden jährlich 40 - 50 Wölfe in der Region Stip von den Kunden unseres Partners erlegt. Es ist eine reine Nachtjagd an Luderplätzen, wo die Wölfe seit Jahrzehnten und permanent geludert werden. Weibliche Wölfe wiegen 35 - 45 kg, männliche 45 - 55 kg, höhere Gewichte sind wohl Jägerlatein, jedenfalls bei europäischen Wölfen. Die Farbe kann stark variieren, es gibt graue, braune und sogar schwarze Exemplare. Beste Jagdmonate sind November und Dezember. Die Decke eignet sich am besten zum Gerben, wenn der Wolf von November und März geschossen wird.

Kosten für Wolfsjagden in Euro

4 Übernachtungen mit 3 Jagdtagen (Nächten) Unterkunft in der Lakavica Lodge 1.400.-
Abschuss eines Wolfes 3.000.-
Garantie: Wer nicht auf Wolf zum Schuss gebracht wird, dem werden die Jagdkosten zurückgezahlt. Krankschiessen gilt als Erlegung, keine Rückzahlung.

Einfuhr Wolf nach Deutschland

Lt. Info des Bundesamtes für Naturschutz in Bonn vom 1.12.12 gibt es gegenwärtig noch keine Entscheidung der Wissenschaftlichen Prüfgruppe der EU (SRG) . Aus diesem Grund wird der Antrag zur Einfuhr eines Wolfes als Einzelfallentscheidung geprüft und das Ergebnis in der SRG abgestimmt. Das Ergebnis ist offen, d.h., es kann gegenwärtig nicht eingeschätzt werden, ob eine positive oder negative Entscheidung dazu getroffen wird. Die mazedonischen Behörden bemühen sich z.Z. wegen der extrem hohen Wolfsbestände und großer Verluste besonders bei Schafen um eine positive Regelung für deutsche Jäger.

Mit dem Jagdrevier LAKAVICA können wir Ihnen etwas ganz besonderes bieten. Dieses gepflegte Revier mit einer noblen Jagdlodge, voll von Trophäen und wunderschön in den Bergen gelegen, ist 5.000 ha groß, wovon 2.000 ha gezäunt sind. Das Revier Lakavica wurde nach dem gleichnamigen Fluss benannt und liegt zwischen Netogino und Stip im Osten des Landes. Es gibt in Lakavica geschätzt 600 St. Damwild und 600 St. Muffelwild, 300 Sauen, 60 Kri Kri Ibex, 60 Mähnenschafe (Barbery sheeps) 20 Tahre, 60 St. Axis-Wild und einige europäische Steinböcke. Kri Kri Ibexe kommen von einer kleinen griechischen Insel und Mazedonien ist das einzige Land, in dem diese rare Wildart legal bejagt werden kann. Das Gelände ist steinig-gebirgig und wer will, kann hier nach Herzenslust pirschen und sich verausgaben.

Von der noblen Lakavica Lodge hat man einen tollen Blick auf das Mittelgebirgsrevier. Die Lodge ist völlig jagdlich eingerichtet, Trophäen aus aller Welt zeugen von der großen Passion des weltläufigen Eigentümers Zlatko Sokolic, bekannt wie kaum ein anderer zeitgenössischer mazedonischer Jäger und am Abend am Kaminzimmer ein äußerst interessanter und gebildeter, weitgereister Gesprächspartner. Die großen Zimmer bieten allen modernen Komfort und es gibt eine Sauna und einen Whirlpool. Der Koch ist ein Meister seines Fachs und liest Ihnen Ihre Wünsche von den Augen ab. Allein der Aufenthalt in dieser gemütlichen Lodge ist ein Erlebnis, sie ist auch Ausgangspunkt der Wolfsjagden. Programm wird noch vervollständigt. Preise auf Anfrage.