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AGB
POLEN,unser östlicher Nachbar, ist mittlerweile Mitglied der EU und das durch eine wechselvolle Geschichte geprägte deutsch-polnische Verhältnis kann man getrost als „sehr gut und stabil“ bezeichnen. Die junge Generation begegnet sich vorurteilsfrei, auch unzählige deutsche Jäger haben mit dazu beigetragen, daß das so ist. Sie sind eher als die Normaltouristen nach Polen aufgebrochen, um mit ihren polnischen Waidgenossen Böcke zu jagen, Hirsche, Sauen, Muffel, Schaufler und Niederwild. Alle haben eine von Herzen kommende Gastfreundschaft genossen und es sind die Zeit überdauernde Freundschaften entstanden. Masuren, die Rominter Heide und Danzig zu nennen, ist heute kein Tabu mehr.

Vorstellung unseres polnischen Jagdorganisators:

Unser Mann in Polen ist Jahrgang 1953, souverän, sachlich, passionierter Jäger seit Kindesbeinen wie seine beiden in Deutschland studierenden Söhne. Sein Vater war Förster, sein Bruder ist Förster. Er hat urdeutsche Wurzeln und es gibt keine Region in Polen, die er „jagdlich“ nicht kennt. Sein Büro ist in Posen, von dort organisiert er mit großer Umsicht unsere Jagden dank seiner ausgezeichneten Kontakte zu den besten Revieren im ganzen Land. Er untertreibt nicht, er übertreibt nicht und er hält seine Zusagen, für ihn gilt der Satz: „Ein Mann - ein Wort“. Wir können uns keinen besseren vorstellen!

Die Jagd in Polen
Die meisten Jäger zieht es wegen des überaus guten Rehwildbestandes nach Polen, das gilt sowohl für die Bestandsdichten als auch für die Trophäen-
qualität. In der abwechslungsreichen Landschaft mit Kleinfelderwirtschaft gibt es flächendeckend Rehwild, im manchen Regionen auch viele Böcke mit starken Trophäen. Pirschjagden im Frühjahr oder Blattjagden Ende Juli zählen zu den jagdlichen Höhepunkten eines Jägerlebens.

Übrigens wurde der stärkste polnische Rehbock mit 788 gramm netto Gehörngewicht und 224 CIC Punkten von uns erlegt, die Original-Trophäe blieb in Polen, einen Abguß dieser prächtigen Trophäe mit einer schier unglaublichen Perlung können Sie alljährlich bei der JAGD UND HUND in Dortmund auf unserem Stand bewundern! Es ist bis heute nach Punkten der stärkste polnische Rehbock.
Bei einer 4 tägigen Bockjagd im Großraum Posen in der Blattzeit vom 30.7. - 2.8.2009 konnten wir mit 3 Schützen 10 Böcke auf die Decke legen und 1 Frischling. Der stärkste Bock hatte ein Gehörngewicht von 665 Gramm brutto und war ca. 6jährig, der zweitstärkste hatte 632 Gramm und war mindestens 7 jährig, der schwächste hatte immerhin noch 450 Gramm. Das Durchschnitts-
gewicht betrug 503 Gramm, eine ganze Reihe weiterer reifer Böcke wurde pardonniert.

Bei einer anschließenden 6 tägigen Reviererkundung haben wir weitere wildreiche und gepflegte Reh- Schwarz- und Rotwildreviere erkundet, dies sogar in Westpolen. Glauben Sie nicht den Erzählungen, das leicht erreichbare westliche Polen sei zu stark bejagt! Auch wir waren aufs angenehmste überrascht von den tollen jagdlichen Möglichkeiten, den gemütlichen, sauberen, manchmal sogar fast luxuriösen Quartieren!
Lassen Sie sich so schnell wie möglich über die besten Reviere informieren, sie werden erfahrungsgemäß sehr früh gebucht.

Wissen Sie es? In POLEN sind Gatter verboten!

Wenn dann im Herbst die Hirsche schreien, zieht es den passionierten Jäger unwiderstehlich zu den Brunftplätzen in urigen Rotwildrevieren. Der Rotwild-
bestand hat sich nach einer Phase der Stagnation besonders in Pommern und Schlesien deutlich erholt. Die stärksten polnischen Hirsche ziehen ihre Fährte in den polnischen Karpaten, die etwas weitere Anreise lohnt sich. Während in anderen osteuropäischen Revieren reife Hirsche mit Geweihgewichten von ca. 5 kg rar sind, gibt es solche reife Hirsche in vielen polnischen Revieren, die Jagd ist nicht minder reizvoll. Und speziell in einigen gut gehegten westpolnischen Revieren sind die Hirschgeweihe spezifisch sehr leicht, so daß eine 6 kg Trophäe wie eine mit 8 kg wirkt!

Obschon Reh- Rot- und Schwarzwild die dominierenden Wildarten sind, gibt es u.a. im schlesischen Eulengebirge auch Muffelwild, interessanterweise viele Einwachser wohl wegen eines genetischen Defektes im 1905 entstandenen Urbestand. Damwild wurde in mehreren Revieren auch in Westpolen eingebürgert und hat sich prächtig eingewöhnt, Sie können Schaufler um 3 kg erwarten.

Niederwild hat in Polen wegen der Kleinflächenwirtschaft und nicht so intensiver Bewirtschaftung ideale Biotope, so daß sogar noch Rebhühner in nennenswerten Beständen vorhanden sind. Hier können auch Sie wie in den guten alten Zeiten der Niederwildjagd frönen, gern mit dem eigenen Hund und mit dem gutem Gewissen, daß die Bestände gesichert sind.

Dank immer noch günstiger Preise ist Polen nach wie vor das populärste Jagdland für Jäger aus dem deutschsprachigen Raum. Seit Polen EU-Mitglied ist, gibt es keine Formalitäten mehr und es ist unser „nächstes“ Jagdland. Die Dienstleistungen und Qualität der Unterkünfte wurde stetig verbessert, Sie finden urig-einfache Qaurtiere, aber auch sehr komfortable mit Tennisplätzen, Swimmingpools und sogar wunderbare Jagdschlösser mit viel Ambiente. Kaum ein anderes Jagdland bietet so eine breite Palette von Unterkünften. Wir haben bei unserer Erkundung reichlich Fotos gemacht, die wir Ihnen gerne zusenden.

Als besonderer Leckerbissen gelten die Drückjagden, weil man hier eine bunte Strecke machen kann, in manchen Revieren zu überaus günstigen Pauschal-Preisen. Hierbei gibt es die individuelle Abrechnung, das heisst, Sie bezahlen nur ihre eigenen Abschüsse. Während sich bei der pauschalen Methode die Schützen die Kosten teilen. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Sie können wählen.

In Polen gibt es Genossenschaftsreviere und Staatsreviere. Die Staatsreviere werden auch Oberförstereien genannt, hier sind die Preise 15% höher als in Genossenschaftsrevieren.

Wir können Ihnen Jagden in allen Teilen Polens vermitteln, wobei wir natürlich Schwerpunkt-Reviere haben, mit denen wir in der Vergangenheit besonders eng kooperiert und besonders gute Erfahrungen gemacht haben.

Dies ist eine kleine Auswahl unserer Genossenschaftsreviere: Kormoran Gizycko, Daniel Ketrzyn, Basior Krakow, Drop Poznan, Dzik Wasosz, Jelen Piaski, Jelen Miedzyrzecz, Rogacz Miedzyrzecz, Ponowa Wroclaw, Rys Wschowa, Szarak Krzywin.

Und dies sind unsere bevorzugten Staatsreviere: Direktion Wroclaw: Ruszow, Piensk, Legnica, Zlotoryja, Chocianow, Jemna, Sokolec, Swidnica. Dir. Torun: Brodnica. Dir. Katowice: Koszecin, Brynek, Brzeg, Kobior, Kluczbork.
OHZ-Reviere: Maniszewo, Czempin, Racot, Gola, Rypin, Kujan, Mikolajki. Dir. Gdansk: Wejherowo, Lubichowo, Elblag, Kwidzyn. Dir. Krosno: Cisna (Karpaten)

Aufenthaltskosten in €
1 Tag Unterkunft mit Vollpension in Genossenschafts-Revieren in Staatsrevieren
Pro Jäger 1. Kategorie 119,- S-Kategorie (besser) 138,- 1. Kategorie 137,- S-Kategorie (besser) 159,-
Pro Begleitperson 1. Kategorie 90,- S-Kategorie 114,- 1. Kategorie 104,- S-Kategorie 114,-
Zuschlag für Einzel-
zimmer (EZ) beide Kategorien
18,- 21,-

In den Aufenthaltskosten enthalten:
Unterkunft und Vollpension, Organisation der Jagd und Jagdführung, Abkochen der Trophäe, Bewertung und Meldegebühr, Dienste des Dolmetschers, sofern mind. 2 Jäger, beim Einzeljäger werden € 15,- pro Tag extra berechnet.

Ein Tag Drückjagd kostet €125,- und ein Tag Treibjagd € 95,-
Drückjagden auf Schalenwild und Treibjagden auf Niederwild werden vom 15.10.-15.01. durchgeführt, Treibjagden auf Flugwild zur jeweiligen Jagdzeit.

In den Kosten enthalten:
Organisation der Jagd mit Abstellern, Treibern und Hunden, alle Transporte, Streckelegen sowie Abkochen der Trophäen und Bewertung.

Beispiel einer Pauschal-Drückjagd
3 Jagdtage mit 4 übernachtungen mit Vollpension und allen Abschüssen von Schwarzwild, auch Keilern, 2 Hirsche z.B. bis 3,5 kg, Kahlwild, Ricken, Kitze und Füchse, pro Jäger € 1.450,- Oft können wir kurz vor Beginn der Drück-
jagd-Saison und auch danach besonders günstige Drückjagden anbieten aufgrund von Stornierungen, bitte halten Sie Kontakt mit uns.

Abschußgebühren in Euro (Beispiele)
in A. Genossenschaftsrevieren und Jagdzeiten

Rehwild
Böcke 10.5.-30.9., Ricken und Kitze 1.10.-15.1., Mindest-Jagdtage 5

Böcke
Bis 149 gramm 59,-
150 - 299 gramm 165,- Plus 1,- je gramm mehr
300 - 349 gramm 315,- Plus 4,50 je gramm mehr Perückenbock über 550 gr. netto 2.290,-
350 - 399 gramm 540,- Plus 9,- je gramm mehr Krankschießen Rehbock 250,-
Ab 400 gramm 990,- Plus 9,75 je gramm mehr Kaution pro Bock 250,-

Rotwild
Hirsche vom 21.8.-28.2. und Kahlwild vom 1.1o.-15.1.

Spießer bis 25 cm und Hirsche bis 1,99 kg 349,-
5,00 - 5,99 kg 1.284,- Plus 2,70 w.o.
6,00 - 6,99 kg 1.554,- Plus 5,60 w.o. Abschuß oder AnschweissenKahlwild 80,-
7,00 - 7,99 kg 2.114,- Plus 8,76 w.o. Krankschießen Hirsch 550,-
Ab 8 kg 2.999,- Plus 16,00 w.o. Kaution pro Hirsch 1.000,-

Schwarzwild
Keiler, Frischlinge und Überläufer vom 1.4.-28.2., Bachen vom 15.8.-15.1.

Keiler 140 - 159 mm Waffenlänge 475,-
ab 200 mm 1.079,- Plus 17,- je mm mehr
Frischlinge, Überläufer, Bachen
und Keiler bis 139 mm
Bis 29,99 kg 85,- 30 - 49,99 kg 179,-
50 - 79,99 kg 325,- Ab 80 kg 425,- Bachen 60-79,99 kg 385,-
Bachen über 80 kg 485,- Krankschießen Bache 100,-

Damwild
Schaufler vom 1.1o. - 31.1., Kahlwild vom 1.1o.-15.1.

Spießer u. Hirsche bis 1,49 kg 390,-
2,50 - 2,99 kg 715,- Plus 3,50 je 10 gr. Mehr Krankschießen Hirsch 350,-
Ab 3 kg 890,- Plus 13,30 je 10 gr. mehr Kahlwild erlegt oder angeschweißt 49,-

Schußzeiten Flugwild

Gänse vom 1.9.-31.1. Enten vom 15.8.-21.12. Rebhühner vom 11.9.-21.1o.
Fasanen vom 1.1o.-28.2. Waldschnepfen vom 1.9.-21.12.

B. Staatsreviere (Oberförstereien)

Hier sind die Abschußgebühren 15 % höher als in Genossenschaftsrevieren und es kann nur nach Preisliste abgerechnet werden.

Es ist uns gelungen, in einigen Revieren besondere Vergünstigungen zu erreichen. So können Sie im Staatsrevier Maniszewo Schwarzwild bis 29 kg gratis schießen und bei Sauen bis 49 kg sind die Abschussgebühren halbiert.

Wir haben von vielen Revieren ausführliche Beschreibungen über Biotop, vorkommende Wildarten, Art der Unterkunft, Besonderheiten, Sehenswürdig-
keiten in der Nähe usw. Gern schicken wir Ihnen diese Beschreibungen. Wenn Sie aus irgendwelchen Gründen in einer bestimmten Region jagen wollen, wir finden immer eine Möglichkeit, bitte sagen Sie uns Ihre Wünsche!
Aktuelles
Das Billig-Jagdland in Osteuropa ist Polen nicht mehr. Dafür musste man früher kleine Abstriche bei manchen Quartieren machen, diese Zeiten sind vorbei. Heutzutage können Sie durchweg gepflegte Quartiere erwarten und erfahrene Jagdführer. Während Sie die stärksten Rehböcke eher in Ostpolen erwarten können, liegen sehr gute Rotwildrevier auch im gut erreichbaren Westpolen. Die Rotwildbestände sind gesichert und die Trophäenstärken haben dank konsequenter Hege in erstaunlicher Weise zugenommen. Vor ein paar Jahrzehnten war ein Hirsch mit 8 kg Geweihgewicht schon die Ausnahme, heutzutage gibt es viele Hirsche mit weitaus höheren Geweihgewichten. Auch gibt es Reviere mit guten Niederwaldbeständen, Fasanen, Enten und auch wenige Reviere mit Rebhühnern. Wir vermitteln Jagden in gepflegten Genossenschaftsrevieren (meist mit Reh- und Niederwild) und guten Staatsrevieren, meist mit Rotwild. Nach wie vor können Sie pauschale Drückjagden mit soliden Strecken machen, aber hier sollten Sie sehr früh buchen, die besten Reviere werden zuerst vergeben.