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SPANIEN ist nicht nur ein Sonnenland für Urlauber, sondern Heimat vieler Wildarten und besonders beliebt bei amerikanischen Jägern. Es bietet eine breite Palette interessanter Wildarten wie Rot- Muffel- Gams- Schwarz- und Damwild, Mähnenschafe, besonders aber Steinböcke Rothühner sind die wichtigste und wertvollste Wildart. Rothuhnjagd hat eine lange Tradition und ist auch ein gesellschaftliches Ereignis. Diese Jagden sind teuer, weil die Hege der schnell und hoch streichenden Vögel sehr aufwändig ist, mit einer gut organisierten Rothuhnjagd für ca. 10 Schützen können 100 Helfer beschäftigt sein. Für einen enthusiastischen Flugwildschützen gibt es kaum etwas reizvolleres als eine gute Rothuhnjagd. Gams gibt es in 2 Unterarten, den Catabrischen- und den Pyrenäengams. Spanische Gams sind schwächer als Alpengams.

Muffel- Schwarz- und Damwild ist oft in riesigen Gattern und wird normalerweise auf großen Treibjagden - Monterias - bejagt. Auch diese elitären Jagden sind teuer und dienen nicht nur der Jagd. Da wird gut gegessen - regelrecht getafelt - und getrunken, es werden Geschäfte gemacht und jagdliche Erfahrungen ausgetauscht.

Es sind die vermögenden Spanier, die sich hier treffen, entsprechend sind die Räumlichkeiten - luxuriöse Fincas, weitab vom Tourismus.

Die bei uns praktizierte Hege, um gezielt starke Trophäenträger heranzuziehen, entspricht nicht der spanischen jagdlichen Mentalität und deshalb sind Monterias bei deutschen Jägern nicht der große Renner. Andere Länder, andere Sitten.

Die spanischen Steinböcke (Capra pyrenaica) sind dagegen in freier Wild-
bahn. Experten vertreten die Meinung, daß es nur eine Steinbockart gibt, nämlich den Iberischen Steinbock (capra pyrenaica) Im SCI-Rekordbuch gibt es jedoch 4 Kategorien, die von Region zu Region in Stärke und Form mehr oder weniger voneinander abweichen. Grob unterschieden sind das der Gredos-Steinbock (Capra pyrenaica victoriae), der im zentralen Spanien vorkommt in der Sierra Gredos und Batuecas.
Der Beceite-Steinbock in den Gebirgen Beceite und Tortosa im NO, der Sierra Nevada Steinbock aus dem gebirgigen Süden und der Ronda-Steinbock aus dem gleichnamigen Gebirge im äußersten Süden. Der Gredos-Steinbock ist sicherlich der jagdlich bekannteste und hat die stärksten Hörner, der Ronda-Steinbock die schwächsten. Allen gemeinsam ist die typische Lyra-Form mit mehr oder weniger weiter Auslage, Krümmung usw.
Es ist verwunderlich, daß die Steinbockjagd in Spanien bei deutschen Jägern wenig bekannt ist, denn die Wildbestände sind so gut, daß man in wenigen Tagen in freier Wildbahn sicher zum Schuß kommt. Zudem ist das Jagen in der grandiosen Berglandschaft ein unvergeßliches Erlebnis. Hinzu kommt, daß Steinböcke in anderen Ländern sehr teuer sind, abgesehen davon, daß nur schwer an einen Abschuß zu kommen ist.

Unser neuer Partner

Wir haben mehr und mehr Interessenten für Jagd in Spanien und deshalb im Januar 2014 die Jagdgebiete eines neuen Partners erkundet. Er hat eine kleine, aber feine Jagdorganisation und führt unsere Kunden selbst. Dabei kann er - trotz junger Jahre - aus einer großen jagdlichen Erfahrung schöpfen, gewonnen auf Jagden mit höchst anspruchsvollen Kunden weltweit. Darunter dem spanischen König Juan Carlos, der unter seiner Führung den spanischen Rekord-Steinbock erlegt hat, aber auch Staatspräsidenten und andere hochrangige Persönlichkeiten. Selten haben wir bei einem Berufsjäger / Jagdführer solch eine Liebenswürdigkeit, Souveränität und Passion, ergänzt durch hohes Fachwissen, erlebt und sind fest davon überzeugt, dass auch Sie hoch begeistert von einer Jagd mit Oscar zurück kommen.

Sein eigenes Revier ist 5.000 ha groß und liegt 2 Std. westlich von Madrid, es wird von 2 Berufsjägern betreut. Weiter hat er ein 9.000 ha großes Revier gepachtet, dort gibt es 7 Jagdhütten, es wird von 5 Berufsjägern betreut. Unser Partner organisiert Jagden, auf alle 4 Steinbockarten, aber auch auf Mähnenschafe und Rothühner und Monterias. Sie werden in komfortablen Jagdhäusern untergebracht, auf besonderen Wunsch auch in traditionellen Paradores, die Verpflegung lässt keine Wünsche offen, egal ob in einem Jagdhaus oder im einem Paradore. (Ein Paradore ist ein komfortables und stilvolles 3- bis 5-Sterne-Hotel mit oft historischer Bausubstanz, technisch aber auf dem neuesten Stand und meist mit einen bemerkenswert schönen Ausblick.)

Die Reviere liegen auf 800 bis 2.900 m Höhe. Wenn Sie zur Jagd kommen, sind Steinböcke sicher bestätigt, deshalb brauchen Sie nicht mehr als 2 Tage. Denken Sie nun aber nicht, dass Sie in einem gezäunten Revier jagen, nein, es gibt so gute Wildbestände, dass Sie auch in freier Wildbahn in 2 Tagen sicher zum Schuss kommen. In einigen Revieren findet der Transport mit Pferden statt, so dass kaum Kondition nötig ist. Man sollte allerdings schon mal auf einem Pferderücken gesessen haben. Wer eine richtig fordernde Bergjagd erleben und klettern möchte, kann auch das haben, dann werden Sie in einem entsprechenden Revierteil jagen.

Wie andere Steinböcke und Wildziegen bewohnt der spanische Steinbock felsiges oder bergiges Gelände. In Lebensweise und Ernährung unterscheidet sich die Art kaum vom Alpensteinbock. Wie dieser ernährt er sich von Gräsern, Kräutern und Blättern. Die Paarungszeit fällt in die Zeit zwischen November und Januar. In dieser Zeit leben die Tiere in gemischten Gruppen von etwa zehn Tieren, die aus Böcken und Geißen bestehen. Ab Februar verlassen die alten Böcke diese Gruppen. Im April, wenn die trächtigen Weibchen ihre Jungen gebären, verlassen auch die halbwüchsigen die Gruppen. Im Herbst bilden sich dann wieder größere gemischte Herden. Die Tragezeit beträgt sechs Monate und endet im Mai mit der Geburt eines Jungtieres (Kitz), in seltenen Fällen auch Zwillingen.

Bei spanischen Steinböcken fängt die Bronzemedaille bei ca. 60 cm Hornlänge an, Silber bei ca. 70 cm und Gold bei ca. 80 cm. Spanische Steinböcke bringen unaufgebrochen ca. 60 kg auf die Waage und sind mit ihrem imponierenden Bart eine sehr reizvolle Trophäe. Die meisten Jäger lassen ihren Steinbock als Kopf-Träger-Präparat herrichten. Ab einem Alter von ca. 8 Jahren sind Steinböcke reif zum Abschuß.

Zielflughafen bei unseren Jagden ist Madrid. Dort erwartet Sie unser Berufsjäger und hilft Ihnen bei den Waffen-Formalitäten, der europäische Feuerwaffenpass (EFP) reicht aus.

Da die Berge nicht steil sind, kann auch nicht so berggewohnter Jäger ohne Probleme zum Schuss gebracht werden. Der Führer stellt sich völlig auf Ihre Kondition ein. Sie wohnen in guten 3- 5*****Hotels. Morgens gibt es ein deftiges Frühstück, mittags ein typisch andalusisches Lunch mitten im Jagdgebiet. Wir empfehlen Bekleidung, wie sie bei der Jagd im Gebirge zweckmässig ist, also gut eingelaufene hohe Schuhe, atmungsaktive, wasserdichte Bekleidung nach dem Zwiebelprinzip und eine weit reichende Büchse. Empfehlenswerte Kaliber sind solche mit einer sehr gestreckten Flugbahn wie 6,5 mm, .270 Winchester, 7 mm RM, 30-06 und .300 WM. Ihr Fernglas sollte starke Vergrößerung haben.

Kosten in Euro für 2 tägige Jagden

Sierra de Gredos Steinbock und Rothirsch / von August - März
a) Revier Encinoso (eher leichtes Gelände, Transporte mit Pferden)
Repräsentative Trophäe bis 205 CIC 4.000.- Bronze Medaille bis 215 CIC 5.500.-
Silber Medaille bis 225 CIC 7.900.- Gold Medaille 225-235 CIC 9.900.-
Gold Medaille 235-240 CIC 14.500.- Gold Medaille 240-245 CIC 16.500.-
Gold Medaille 245-250 CIC 18.500.- Gold Medaille mehr als 250 CIC 19.500.-
weibliches Stück 800.- Abschuss-Rothirsch 600.-
Repräsentativer Hirsch 1.800.- Bronze Medaillen-Hirsch 2.400.-
Silber Medaillen Hirsch 3.000.- Gold Medaillen Hirsch 4.000.-
Krankschiessen eines Steinbock wie gebucht Jagdlizenz 100.-
Begleitperson pro Tag 250.- falls Jäger Goldmedaillen-Steinbock schiesst Begleitperson kostenlos auch bei Silber-Med. kostenlos

Sierra de Gredos Steinbock
b) Risco Gordo Las Batuecas (steiles Gelände, man braucht sehr gute Kondition, keine Pferde!) Im späten Oktober werden in Risco Gordo Monterias veranstaltet.
Repräsentative Trophäe bis 205 CIC 3.500.- Bronze Medaille bis 215 CIC 4.500.-
Silber Medaille bis 225 CIC 5.900.- Gold Medaille 225-235 CIC 6.900.-
Gold Medaille 235-240 CIC 9.500.- Gold Medaille 240-245 CIC 10.500.-
Gold Medaille 245-250 CIC 11.500.- Gold Medaille mehr als 250 CIC 12.500.-
weibliches Stück 800.-
Krankschiessen eines Steinbock wie gebucht Jagdlizenz 100.-
Begleitperson pro Tag 200.- falls Jäger Goldmedaillen-Steinbock schiesst Begleitperson kostenlos auch bei Silber-Med. kostenlos

Sierra Nevada / von Oktober - Mai
Steinbock mit unbegrenzter Trophäenstärke 4.500.- weibliches Stück 700.- Begleitperson 590.-

Beceite - Tortosa / von September - März
Repräsentativer
Steinbock bis
205 CIC 3.800.-
Bronzemedaille bis 215 CIC 5.700.- Silbermedaille bis 225 CIC 7.500,- Goldmedaille mehr als 225 CIC 9.500.-
weibliches Stück 800.- Begleitperson 590.-

Ronda / von Oktober bis Februar
Steinbock mit unbegrenzter Trophäenstärke 4.900.- weibliches Stück 700.- Begleitperson 590.-

Mähnenschaf (Barbary-sheep) von November bis Januar im Open Area in Alcoy CC.AA Valencia

Mähnenschafe (Teotragus lervia) stammen aus dem Atlasgebirge in Marokko (dort nicht bejagbar) und wurden vor Jahrzehnten in Spanien ausgewildert. Sie fanden ein ähnliches Biotop vor und vermehrten sich so gut, dass sie jetzt praktisch einheimisches Wild sind. Mähnenschafe sind mit ihrem langen Bart an Haupt und Läufen ein toller Anblick. Männliche Stücke können bis 120 kg schwer werden, weibliche bis zu 80. Sie sind also erheblich stärker als Steinböcke und mit der bis zu den Vorderläufen reichenden langen Mähne eine imposante unverwechselbare Erscheinung. Die starken einen Halbkreis bildenden Hörner können bis 85 cm lang werden.

Mähnenschaf mit unbegrenzter Trophäenstärke 4.000.- weibliches Stück 600.- Begleitperson 590.-

Monterias im Gebirge
Unser Partner veranstaltet ein paar Monterias für 5 - 8 Schützen, bei denen täglich 30 - 50 Stück Wild geschossen werden können - in freier Wildbahn! Wildvorkommen: ca. 70 % Rotwild, 15 %Sauen und 15 % Damwild. Die Transporte zu den weit auseinanderliegenden Ständen passieren mit Pferden und können bis zu 2 Std. dauern. Es können weite Schüsse nötig sein, jeder Schütze hat einen „Sekretär“ (Beobachter) mit auf dem Stand, damit Sie nicht den Überblick verlieren.

Rothuhn-Jagden
Diese exklusiven aufwändigen Jagden sind auf klassischen Estancias mit guten Vorstehhunden für Einzeljäger möglich und für Gruppen von mindestens 5 Schützen auch als Vorstehtreiben, hierbei mit Strecken sozusagen nach Wunsch. Preise auf Anfrage! Unser Partner ist außerordentlich flexibel, um Ihre jagdlichen Wünsche zu erfüllen!

Grundsätzlich sind alle Kombinationen möglich - jedoch sollten Sie Kombinationen sehr frühzeitig planen!

Nicht enthalten in den Kosten:
Alkoholische Getränke, Trinkgelder, Abkochen und Säubern der Trophäe sowie Transport nach Deutschland. Unsere Bearbeitungsgebühren.