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Argentinien ist mit 2,76 Mio. qkm (nach Brasilien) der zweitgrößte Staat Südamerikas und mißt von Nord nach Süd 3.694 km und von West nach Ost 1.423 km. Es gibt nur 38,5 Mio. Einwohner, d.h. ca. 14 Einwohner pro qkm. Das riesengroße Land hat 3 Zeitzonen. Im westlichen Grenzgebiet sind die Anden, die längste Gebirgskette der Erde. Der Aconcagua ist mit 6.960 m der höchste Berg und die Vulkane Ojos del Salado und Mt. Pissis mit ca. 6.800 m die höchsten Vulkane der Welt. Am Rio de la Plata liegt die Hauptstadt Buenos Aires, das wirtschaftliche Herz des Landes, dort und in der gleichnamigen Provinz leben ca. 2/3 der Einwohner. Im Süden liegt Patagonien, geprägt durch ein rauhes Klima. Argentinien hat von tropischen Gebieten im NO über subtropische Regionen im NO und eine ausgedehnte gemäßigte Klimazone bis hin zu kalten Klimaregionen im Süden und in den Anden nahezu alle Klimazonen in einem Land vereint. Entsprechend den sehr unterschiedlichen Klimazonen variieren auch die Vegetation und die Tierwelt sehr stark, insgesamt ca. 12% der Landfläche sind bewaldet. Die Pampa ist geprägt von ausgedehnten Graslandschaften mit verschiedensten Gräsern. Es gibt nur Eucalyptusbäume, Platanen und Akazien. Im tropischen Norden ist die Tierwelt äußerst vielfaltig, es gibt verschiedene Affenarten, riesige Jaguare, Pumas, Ozelots, Wasch- Nasen- und Ameisenbären, Tapire, Nabelschweine, Reptilien und Kaimane. Die Vogelwelt ist reichhaltig, in den Flüssen sind auch die berüchtigen Piranhas.

Die Jagd in der Pampas

Westlich und südlich von Buenos Aires erstreckt sich die Pampas, eine grasbewachsene Ebene mit großen Weizenfeldern und Weideflächen für Rinder, deren Fleisch Hauptexportgut des Landes ist. Hier sind aber auch interessante Jagdgebiete. Es gibt bodenständige Wildarten und solche, die vor Jahrhunderten eingebürgert wurden und sich prächtig akklimatisiert haben.
Hier kann man Hoch- und Niederwild bejagen. Wenn in Europa die jagdlich ruhige Zeit beginnt, brunften in Argentinien die Hirsche (März-April). Von April bis November können Sie ferner Pumas, Wasserbüffel, wilde Ziegen, die Hirschziegenantilope, Schwarzwild und Axishirsche bejagen.

Revier Los Molles

Das Revier Los Molles liegt ca. 120 km südlich von St. Rosa de Toay, Haupt-
stadt der Provinz La Pampa. Das Revier ist 15.000 ha groß, davon sind 10.000 ha Wald und 5.000 ha Feld. Es gehört Rodolfo Viegener, er hat deutsche Vorfahren. Los Molles wird nach deutschen Hegerichtlinien geführt. Dank intensiver Hege ist der Wildbestand exzellent. Alle Jagdgäste kehrten erfolgreich und begeistert zurück. Jeder Jäger konnnte 2 Hirsche strecken, aber auch Hirschziegenantilopen, Wasserbüffel, Keiler und Flugwild.

Jagdkosten in Euro

1 Jagdtag 1:1 300,- inkl. Transfer vom Flughafen St. Rosa und zurück, Unterkunft und Vollpension einschließlich Tischgetränken (Wein, Bier, Säfte) Abkochen und Säubern der Trophäen. Unterkunft und Vollpension für einen Nichtjäger 150,- pro Nacht. 1 Tag Jagd mehr Euro 250.-.
Mindestjagdtage: 6

Abschußgebühren in Euro
Rothirsche (cervus elaphus) Jagdzeit vom 1.3.-31.6. / Hochbrunft 1.3.-31.6.

Bis 8 kg 2.200,-
8,01 – 9,00 kg 3.000,-
9,01 – 10 kg 4.000,-
Ab 10,01 kg auf Anfrage
Krankschießen eines Hirsches 1.000,-

Schwarzwild (sus scrofa) Jagdzeit ganzjährig
Keiler bis 16 cm 300,-
über 16 cm 460,-


Puma (puma concolor) 26.2.-3o.9. 6.000,-
Wasserbüffel Ganzjährig 2.500,-
Hirschziegenantilope (Blackbuck) Dto. 900,-
Axishirsche (axis deer axis) 1.2.-30.8. 2.000,-
Damhirsch (dama dama) Ganzjährig 1.700,-
Wasserschwein (canybara) Dto. 1.800,-
Weitere Wildarten auf Anfrage

Revier II Park Diana in Patagonien

Das Jagdrevier Park Diana ist in einem Atemzug zu nennen mit den berühmtesten europäischen Jagdrevieren z.B. Labod, Gemence, Karapansca, Gyulaj in Ungarn, Voden-Iri Hissar, Kormissosch, Tscherni Lom in Bulgarien sowie Jelen-Belje im früheren Jugoslawien. Nur liegt es am anderen Ende der Welt im tropisch feuchten patagonischen Anden-System. Die Region zeichnet sich durch hohe Berge mit dichten Wäldern aus, es gibt kristallklare Bäche und eine große Artenvielfalt. Mit den Anden im Westen und der patagonischen Steppe im Osten liegt der Park Diana an der Grenze von zwei sehr unterschiedlichen Regionen: Dem Gebirge mit hohen schneebedeckten Gipfeln, Seen und Bergen, bedeckt mit Wäldern, die je nach Saison ihre Farben ändern - und der trockenen und windigen Steppe. Hier kommt man sich vor wie im Schweizer Hochgebirge. Das Auge kann sich nicht satt sehen an schneebedeckten Gipfeln mit schroffen Hängen und lieblichen Almwiesen unter einem tiefblauen Himmel. Diese Landschaft ist zweifellos die spektakulärste in ganz Patagonien, es herrscht Mikrovegetation, während das übrige Patagonien eher steppenhaft ist.

Die Entstehung des Park Diana ist untrennbar verbunden mit dem Namen des deutschen Konsuls Dr. Carl Adolf Vogel, dem „Salzbaron“. Diesem hoch-
passionierten und vermögenden Jagdpionier wurde es irgendwann in Deutschland zu eng und er erwarb sagenhafte 85.000 ha Land in den unberührten Wäldern Patagoniens. Sein Hauptmotiv war die Arterhaltung und Schaffung eines neuen Lebensraumes für verschiedene Arten von Schalenwild. Er erwarb die besten Tiere in England, Österreich und Ungarn und setzte sie in Patagonien aus. Park Diana ist heute das älteste und weitaus berühmteste Jagdrevier Argentiniens, wo anspruchsvolle Jäger vor allem aus Deutschland, Österreich, Spanien und den USA gejagt haben. Die Mitarbeiter und Berufsjäger in Park Diana haben insgesamt 70 Jahre Erfahrung in der Hege und Pflege des Wildes und bei der Betreuung der Gäste. Die damals von Herrn Vogel erworbenen 85.000 ha sind inzwischen zu 7 verschiedenen Revieren geworden, das Nachbarrevier von Park Diana gehört der Österreichischen Optikdynastie Swarovski. Park Diana umfasst heute noch 5.500 ha freie Wildbahn und 2.500 Gatter.

Unterbringung
Sowohl das Haupthaus als auch die Bungalows sind im Stil alpenländischer Unterkünfte harmonisch in die Landschaft eingefügt worden und wenn man nicht in Argentinien wäre, käme man sich vor wie in der Schweiz.

Es gibt 10 Bungalows, die luxuriös und trotzdem der Landschaft angepasst sind. Jeder hat Fußbodenheizung, offenen Kamin, eine Minibar und natürlich ein eigenes Bad.

Verpflegung
Sie ist vom Feinsten, alles ist hausgemacht und liebevoll nach argentinischer Art zubereitet, mit einem Wort, für höchste Ansprüche.

Zu den Wildarten

Rotwild ist die dominierende Wildart, reife Hirsche wiegen bis 240 kg. Sie bringen starke bis kapitale Geweihe bis ca. 220 CIC Punkte hervor in freier Wildbahn. Eine Brunft vor der gewaltigen Gebirgskulisse zu erleben, lohnt schon allein die weite Anreise. Die Hirsche tragen spezifisch leichte Trophäen, mit anderen Worten, die Trophäen wirken erheblich stärker, als man nach dem Geweihgewicht schätzt.

Muffelwild kommt in gut bejagbaren Beständen vor und mit starken Schnecken.

Damwild hat sich ebenfalls gut eingelebt und reife Schaufler erreichen Gewichte von 60-85 kg.

Im Park Diana gibt es den einzigen, wildlebenden und nachhaltig bewirtschafteten Bestand an Alpensteinböcken in Südamerika. Der Lebens-
raum, das rauhe Gebirge, kommt dieser raren Wildart im Park Diana sehr entgegen.

Besonderheit ist das Vorkommen der sehr raren Davids-Hirsche, die im Park Diana vor Jahrzehnten ausgebürgert wurden.

Jagdkosten in Euro

Mindest-Jagdtage 3, wir empfehlen 5 - 6

1 Jagdtag inkl. Unterkunft und Vollpension, Führung 1:1 und und alle Getränke 300.-

1 Ruhetag inkl. UK und VP pro Jäger oder Begleitperson 150.-

Achtung: Wenn Sie mit mind. 2 oder mehr Jägern kommen, können wir Ihnen einen Sonderpreis geben!

In den Kosten enthalten:
Transfer ab Bariloche, Wäschedienst, sonst wie oben

Abschussgebühren in Euro
Krankgeschossenes Wild gilt als erlegt

Rothirsche (cervus elaphus) Jagdzeit 1.3.-30.6. / Hochbrunft vom 1.3.-5.4.

Geweihgewicht in kg Euro Plus je 10 Gramm
Bis 5 600.- 3.-
5,01 - 6 900.- 3.-
6,01 - 7 1.200.- 5.-
7,01 - 8 1.700.- 7.-
8,01 - 9 2.400.- 9.-
9,01 - 10 3.300.- 11.-
10,01 - 11 4.400.- 30.-
11,01 - 12 7.400.- 40.-
Über 12 kg 11.400.- 75.-

Formalitäten
Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger brauchen einen noch mind. 3 Monate gülitgen Reisepaß. Waffeneinfuhr ist problemlos, wir besorgen die nötigen Papiere. Kosten USD 150,-
Flüge nach Argentinien
Wir empfehlen die Delta Airlines und weiter mit Aeorlinies Argentinas. Es ist schwer, pauschal Flüge anzubieten. Sagen Sie uns Ihre Wünsche, z.B. Abflughafen und Flugdaten.
Aktuelles
Waidmannsheil auf der ganzen Linie:
Unsere 4 Jäger erlegten in der Brunft in Los Molles Hirsche mit folgenden Geweihgewichten: 6 / 7 / 7,4 / 8,15 und 9, 23 kg. Ferner 3 Hirschziegenantilopen und 1 Wasserbüffel. Einhelliges Urteil: Sehr guter und dichter Rotwildbestand, Los Molles ist sehr empfehlenswert!